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Scheiben enteisen Eiskratzer

Auto mühelos enteisen

Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Und gerade die Laternenparker können ein Lied davon singen: Vereiste Scheiben.

So bekommt ihr eure Scheiben eisfrei

Ganz klassisch geht es natürlich mit dem guten alten Eiskratzer. Wohl dem der dabei Handschuhe trägt. Denn bereits nach wenigen Minuten Kratzen können die Hände ganz schön kalt werden.

Ein bisschen smarter geht es heutzutage mit dem elektrischen Eiskratzer von Kärcher.

Mit diesem Wunderwerk der Technik bekommt ihr eure Scheibe mühelos und superschnell sauber. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller ca. 15 Minuten, das ist auf jeden Fall für mehrere Enteisungen ausreichend. Hier ein Video zur Anwendung:

Vorbeugen statt kratzen

Ihr könnt dem Eis auf den Scheiben natürlich auch vorbeugen. Zum Beispiel mit einer praktischen Windschutzscheibenabdeckung. So kann sich kein Eis auf der Scheibe bilden. Vorausgesetzt ihr denkt natürlich daran die Abdeckung anzubringen.

Bloß kein heißes Wasser

Greift auf keinen Fall auf den alten “Geheimtrick” zurück und schüttet heißes oder gar kochendes Wasser auf die gefrorene Windschutzscheibe. Mit ziemlicher Sicherheit wird die Scheibe durch den plötzlichen Temperaturunterschied springen. Ihr habt zwar dann eine eisfreie Scheibe, aber auch eine defekte Scheibe. Ein bißchen Eiskratzen ist der Scheibentausch bestimmt nicht wert. Legt euch dafür dann doch lieber den elektrischen Eiskratzer zu.

Streusalz

Schadet Streusalz dem Auto?

Sicherheit geht vor. Und bei glatten Straßen hilft natürlich nur Streusalz. Doch was kann es am Auto anrichten?

Ätzend

Wenn Streusalz und Wasser zusammen kommen, entwickelt das Salz eine ätzende Eigenschaft. Es ist klar daß diese Eigenschaft dem Lack und sämtlichen Metallteilen am Fahrzeug schaden.

Schnell runter damit

Natürlich entstehen nicht sofort Schäden wenn das Fahrzeug einer gewissen Zeit Streusalz ausgeliefert ist. Und gerade im Winter lässt sich das selbstverständlich auch nicht vermeiden. Aber dennoch sollte man gerade im Winter die Fahrzeugwäsche nicht vernachlässigen. Vor allem am Unterboden, der dem Wasser-Salz-Gemisch hilflos ausgeliefert ist, sollten die Rückstände so schnell wie möglich abgewaschen werden. Dies kann man per Hand mit einem Dampfstrahler erledigen, noch besser eignet sich hier aber die Waschanlage. Vergesst aber nicht ein Unterbodenwäscheprogramm zu buchen.

Wachs

Besonderen Schutz für den Lack bietet Autowachs. Am besten schon vor dem Winter aufgetragen hilft es gegen Rückstände von Salz auf dem Lack. Noch besser schützt eine Nanoversiegelung, zum Beispiel von Nanotol.

Rost

Hat man die Fahrzeugpflege im Winter etwas vernachlässigt kann sich unter Umständen Rost bilden. Bereits bei den ersten Spuren von Rost sollte man reagieren. Haben sich kleine Rostflecken gebildet, handelt es sich unter Umständen um Flugrost. Dieser kann leicht mit Politur entfernt werden.

Bei bereits größeren Roststellen kann unter Umständen Rostumwandler helfen. Im Zweifel solltet ihr aber die Werkstatt eures Vertrauens um Hilfe bitten. In jedem Fall gilt: Schnell handeln, bevor sich der Rost ausbreitet!

Autotür zugefroren

Autotür zugefroren?

Wer sein Auto draußen parkt hat es bestimmt schon einmal erlebt. Und es passiert genau dann wenn man es gar nicht brauchen kann. Die Autotür ist zugefroren…

Die Kombination von Tauwetter am Tag und einer eiskalten Nacht verursachen dieses Phänomen. Flüssiges Wasser gelangt in die Zwischenräume zwischen Tür und Türdichtung und gefriert dann nachts.

Was tun?

Wie immer: Gewalt ist keine Lösung. Jetzt mit aller Kraft versuchen die Tür zu öffnen verursacht nur Schäden. Zunächst sollte man von außen gegen die Tür drücken. So könnte sich vielleicht das Eis etwas lösen. Falls das nichts bringt, vielleicht ist die Beifahrertür nicht zugefroren? Also solltet ihr versuchen von der anderen Seite ins Fahrzeug zu gelangen. Von innen lässt sich mit mehr Gefühl die Tür aufdrücken. Falls das auch nicht hilft – einfach losfahren und Heizung an. So könnte nach Ende der Fahrt das Eis geschmolzen sein und die Tür leicht zu öffnen sein.

Vorbeugung

Die einzige wirksame Möglichkeit das Zufrieren zu verhindern ist es die Türdichtung zu bearbeiten. Sie sollte möglichst geschmeidig sein und VOR dem Winter mit z.B. Talkum bearbeitet sein.

Eine weitere Möglichkeit ist es die Türdichtung mit Hirschtalg zu fetten. So kann die Tür mit dem Türgummi keine dauerhafte Verbindung mehr eingehen.

Heißes Wasser – bitte nicht

Das Auto mit heißem oder gar kochendem Wasser bei Minusgraden zu übergießen ist wirklich keine gute Idee. Je nach Temperatur kann hier sogar der Lack reissen. Dadurch daß sich der Lack plötzlich sehr stark ausdehnt kommt es zu diesen Rissen. Und auf keinen Fall sollte das heiße Wasser auf die Scheiben geschüttet werden. So verlockend es auch sein mag das Auto schnell zu enteisen.

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